Seit über 30 Jahren von Kunden empfohlen! ★★★★★ 4,8 / 5

Sie haben einen Haftpflichtschaden? 

Bitte befolgen Sie die nachstehenden Hinweise, um eine bestmögliche Schadensregulierung zu ermöglichen. Ein professionelles Handeln ist für Sie als Versicherungsnehmer besonders wichtig, da eine Nichtbeachtung zum teilweisen oder vollständigen Verlust des Versicherungsschutzes führen kann und die Schadensregulierung erschwert.

  • Bei Personenschäden informieren Sie ausnahmslos umgehend die Polizei. Wählen Sie in Notfällen oder bei Nichtvorhandensein der örtlichen Polzeirufnummer die  bundesweit geltende 110.
  • Auch wenn die Schuldfrage klar bei Ihnen liegen sollte, geben Sie niemals ein Schuldanerkenntnis ab.
  • Beauftragen Sie keinen eigenen Anwalt mit der Abwehr der Ansprüche.
  • Im Interesse des Geschädigten, sollten dieser die beschädigten Sachen fotografieren und aufbewahren bis der Versicherer den Schaden abschließend reguliert hat. Auch eine Reparaturvergabe sollte vorher unbedingt mit dem Versicherer abgestimmt werden. Dies liegt im Interesse des Geschädigten und ist nicht Ihre Pflicht.

Kam es zu einem Brand?

Bitte befolgen Sie die nachstehenden Hinweise, um eine bestmögliche Schadensregulierung zu ermöglichen. Ein professionelles Handeln ist für Sie als Versicherungsnehmer besonders wichtig, da eine Nichtbeachtung zum teilweisen oder vollständigen Verlust des Versicherungsschutzes führen kann und die Schadensregulierung erschwert.

  • Informieren Sie umgehend die Feuerwehr über die bundesweite Rufnummer 112, wenn es noch brennt beziehungsweise wenn es sich um einen größeren Brandbereich gehandelt hat.
  • Fotografieren Sie die Brandursache beziehungsweise den Brandherd, wenn dies noch möglich ist. 
  • Füllen Sie die Fragebögen des Versicherers gewissenhaft und vollständig aus. Sofern Sie Fragen nicht beantworten können, vermerken Sie dies bitte. 
  • Fotografieren Sie die beschädigten Sachen.
  • Bewahren Sie die beschädigten Sachen auf, bis der Versicherer den Schaden abschließend reguliert hat.
  • Vergeben Sie keine Reparaturaufträge oder ähnliches, ohne vorher die Freigabe durch den Versicherer erhalten zu haben. Dies gilt nicht für notwendige Maßnahmen zur Schadenminderung. 
  • Erstellen Sie ein Verzeichnis, in dem alle beschädigten oder zerstörten Sachen aufgeführt sind.
  • Legen Sie für die einzelnen Gegenstände Kopien der entsprechenden Kaufquittungen bei bzw. holen Sie Kostenvoranschläge ein oder schätzen Sie die ungefähre Schadenshöhe zunächst selbst.

Liegt ein durch Blitz und Überspannung bedingter Schaden vor?

Bitte befolgen Sie die nachstehenden Hinweise, um eine bestmögliche Schadensregulierung zu ermöglichen. Ein professionelles Handeln ist für Sie als Versicherungsnehmer besonders wichtig, da eine Nichtbeachtung zum teilweisen oder vollständigen Verlust des Versicherungsschutzes führen kann und die Schadensregulierung erschwert.

  • Untersuchen Sie sämtliche elektrische Geräte auf ihre Funktion.
  • Fotografieren Sie auch die Einschlagstelle des Blitzes, sofern erkennbar.
  • Füllen Sie die Fragebögen des Versicherers gewissenhaft und vollständig aus. Sofern Sie Fragen nicht beantworten können, vermerken Sie dies bitte.
  • Fotografieren Sie die beschädigten Sachen.
  • Bewahren Sie die beschädigten Sachen auf, bis der Versicherer den Schaden abschließend reguliert hat.
  • Vergeben Sie keine Reparaturaufträge oder ähnliches, ohne vorher die Freigabe durch den Versicherer erhalten zu haben. Dies gilt nicht für notwendige Maßnahmen zur Schadensminderung.
  • Erstellen Sie ein Verzeichnis, in dem alle beschädigten oder zerstörten Sachen aufgeführt sind.
  • Legen Sie für die einzelnen Gegenstände Kopien der entsprechenden Kaufquittungen bei, beziehungsweise holen Sie Kostenvoranschläge ein oder schätzen Sie die ungefähre Schadenshöhe zunächst selbst mithilfe von Preisvergleichen.

Liegt ein durch Sturm bedingter Schaden vor?

Bitte befolgen Sie die nachstehenden Hinweise, um eine bestmögliche Schadensregulierung zu ermöglichen. Ein professionelles Handeln ist für Sie als Versicherungsnehmer besonders wichtig, da eine Nichtbeachtung zum teilweisen oder vollständigen Verlust des Versicherungsschutzes führen kann und die Schadensregulierung erschwert.

  • Bei Gebäudeschäden: Decken Sie zerstörte Fenster zur Schadenminderung ab und entfernen Sie Inventar aus den betroffenen Räumen.
  • Bei Kfz-Schäden: Decken Sie zerstörte Fenster zur Schadenminderung ab oder bringen Sie das Kfz in eine Garage, sofern es fahrbereit ist.
  • Treffen Sie geeignete Maßnahmen, um die Schadenhöhe zu mindern und Folgeschäden auszuschließen.
  • Füllen Sie die Fragebögen des Versicherers gewissenhaft und vollständig aus. Sofern Sie Fragen nicht beantworten können, vermerken Sie dies bitte.
  • Fotografieren Sie die beschädigten Sachen.
  • Bewahren Sie die beschädigten Sachen auf, bis der Versicherer den Schaden abschließend reguliert hat.
  • Vergeben Sie keine Reparaturaufträge oder ähnliches, ohne vorher die Freigabe durch den Versicherer erhalten zu haben. Dies gilt nicht für notwendige Maßnahmen zur Schadenminderung.
  • Erstellen Sie ein Verzeichnis, in dem alle beschädigten oder zerstörten Sachen aufgeführt sind.
  • Legen Sie für die einzelnen Gegenstände Kopien der entsprechenden Kaufquittungen bei bzw. holen Sie Kostenvoranschläge ein oder schätzen Sie die ungefähre Schadenhöhe zunächst selbst.

Liegt ein durch Leitungswasser bedingter Schaden vor?

Bitte befolgen Sie die nachstehenden Hinweise, um eine bestmögliche Schadensregulierung zu ermöglichen. Ein professionelles Handeln ist für Sie als Versicherungsnehmer besonders wichtig, da eine Nichtbeachtung zum teilweisen oder vollständigen Verlust des Versicherungsschutzes führen kann und die Schadensregulierung erschwert.

  • Nehmen Sie alle elektrischen Geräte, die sich in der unmittelbaren Umgebung des Schadens befinden, vom Netz.
  • Bei Schäden an der Zuteilung: Verhindern Sie unnötigen Wasseraustritt (Hauptwasserhahn schließen).
  • Treffen Sie geeignete Maßnahmen um die Schadenhöhe zu mindern und Folgeschäden
    auszuschließen.
  • Füllen Sie die Fragebögen des Versicherers gewissenhaft und vollständig aus. Sofern Sie Fragen nicht beantworten können, vermerken Sie dies bitte.
  • Fotografieren Sie die beschädigten Sachen.
  • Bewahren Sie die beschädigten Sachen auf, bis der Versicherer den Schaden abschließend reguliert hat.
  • Vergeben Sie keine Reparaturaufträge oder ähnliches ohne vorher die Freigabe durch den
    Versicherer erhalten zu haben. Dies gilt nicht für notwendige Maßnahmen zur
    Schadenminderung.
  • Erstellen Sie ein Verzeichnis, in dem alle beschädigten oder zerstörten Sachen aufgeführt sind.
  • Legen Sie für die einzelnen Gegenstände Kopien der entsprechenden Kaufquittungen bei bzw. holen Sie Kostenvoranschläge ein oder schätzen Sie die ungefähre Schadenhöhe zunächst selbst.

Liegt ein durch Einbruch bedingter Schaden vor?

Bitte befolgen Sie die nachstehenden Hinweise, um eine bestmögliche Schadensregulierung zu ermöglichen. Ein professionelles Handeln ist für Sie als Versicherungsnehmer besonders wichtig, da eine Nichtbeachtung zum teilweisen oder vollständigen Verlust des Versicherungsschutzes führen kann und die Schadensregulierung erschwert.

  • Treffen Sie geeignete Maßnahmen, um die Höhe des Schadens zu mindern und Folgeschäden auszuschließen (Notschlösser, Ersatzverglasung, etc.). 
  • Sperren Sie alle EC- und Kreditkarten, Konten, Handykarten, usw., sofern diese oder die entsprechenden Zugangsdaten gestohlen wurden.
  • Erstatten Sie unverzüglich Anzeige bei der Polizei. Erfragen Sie bitte das Aktenzeichen unter dem der Vorgang bearbeitet wird. 
  • Fotografieren Sie auch Beschädigungen an Türen, Schlössern oder Fenstern.
  • Übersenden Sie sowohl der Polizei als auch uns bzw. dem Versicherer ein gleichlautendes Verzeichnis (Stehlgutliste), in dem alle beschädigten oder zerstörten Sachen aufgeführt sind.
  • Legen Sie für die einzelnen Gegenstände Kopien der entsprechenden Kaufquittungen bei bzw. holen Sie Kostenvoranschläge ein oder schätzen Sie die ungefähre Schadenhöhe zunächst selbst. 
  • Füllen Sie die Fragebögen des Versicherers gewissenhaft und vollständig aus. Sofern Sie Fragen nicht beantworten können, vermerken Sie dies bitte.

Liegt ein durch das KFZ bedingter Schaden vor?

Bitte befolgen Sie die nachstehenden Hinweise, um eine bestmögliche Schadensregulierung zu ermöglichen. Ein professionelles Handeln ist für Sie als Versicherungsnehmer besonders wichtig, da eine Nichtbeachtung zum teilweisen oder vollständigen Verlust des Versicherungsschutzes führen kann und die Schadensregulierung erschwert.

  • Bei Personenschäden, Fahrerflucht, Verdacht auf Alkoholkonsum oder unklarer Schuldfrage, informieren Sie als Geschädigter bitte immer die Polizei.
  • Fertigen Sie eine Skizze von der Unfallstelle und einen kurzen Bericht des Unfallhergangs an.
  • Lassen Sie sich vom Unfallverursacher folgende Daten nennen: Kennzeichen, Fahrzeugtyp, Name des Fahrers (Identifikation über Führerschein oder Personalausweis), Name des Halters, Anschrift und Telefonnummern von Fahrer und Halter, Kfz-Versicherer mit Versicherungsscheinnummer.
  • Lassen Sie zunächst einen Kostenvoranschlag fertigen und reichen Sie diesen beim Versicherer ein.
  • Gutachter bitte immer in Abstimmung mit dem Versicherer oder uns beauftragen.
  • Treffen Sie geeignete Maßnahmen, um die Schadenhöhe zu mindern und Folgeschäden
    auszuschließen.
  • Füllen Sie die Fragebögen des Versicherers gewissenhaft und vollständig aus. Sofern Sie
    Fragen nicht beantworten können, vermerken Sie dies bitte.
  • Fotografieren Sie die beschädigten Sachen.
  • Bewahren Sie die beschädigten Sachen auf, bis der Versicherer den Schaden abschließend reguliert hat.

Liegt ein durch das KFZ bedingter Schaden vor?

Bitte befolgen Sie die nachstehenden Hinweise, um eine bestmögliche Schadensregulierung zu ermöglichen. Ein professionelles Handeln ist für Sie als Versicherungsnehmer besonders wichtig, da eine Nichtbeachtung zum teilweisen oder vollständigen Verlust des Versicherungsschutzes führen kann und die Schadensregulierung erschwert.

  • Fertigen Sie eine Skizze von der Unfallstelle und einen kurzen Bericht des Unfallhergangs an.
  • Melden Sie Schäden durch Vandalismus oder Diebstahl unverzüglich der Polizei.
  • Bei Wildunfällen holen Sie bitte eine „Wildbescheinigung“ vom zuständigen Forstamt oder der zuständigen Polizeiinspektion ein.
  • Treffen Sie geeignete Maßnahmen um die Schadenhöhe zu mindern und Folgeschäden
    auszuschließen.
  • Füllen Sie die Fragebögen des Versicherers gewissenhaft und vollständig aus. Sofern Sie
    Fragen nicht beantworten können, vermerken Sie dies bitte.
  • Fotografieren Sie die beschädigten Sachen.
  • Bewahren Sie die beschädigten Sachen auf, bis der Versicherer den Schaden abschließend reguliert hat.
  • Vergeben Sie keine Reparaturaufträge oder ähnliches ohne vorher die Freigabe durch den
    Versicherer erhalten zu haben. Dies gilt nicht für notwendige Maßnahmen zur Schadenminderung. Dies ist insbesondere wichtig, wenn Sie einen Tarif mit Werkstattbindung haben!
  • Bei geleasten Kfz, oder wenn ein Sicherungsschein besteht, informieren Sie bitte auch den Leasing- oder Kreditgeber, sofern die Zahlung direkt an die Reparaturwerkstatt gehen soll.
  • Sofern das Fahrzeug bzw. der Restwert veräußert werden soll, ist dies vorher mit dem
    Versicherer abzustimmen!

Liegt ein durch Unfall bedingter Schaden vor?

Bitte befolgen Sie die nachstehenden Hinweise, um eine bestmögliche Schadensregulierung zu ermöglichen. Ein professionelles Handeln ist für Sie als Versicherungsnehmer besonders wichtig, da eine Nichtbeachtung zum teilweisen oder vollständigen Verlust des Versicherungsschutzes führen kann und die Schadensregulierung erschwert.

  • Melden Sie einen eingetretenen Unfall unverzüglich und lassen Sie sich ärztlich behandeln.
  • Auch zunächst geringfügig erscheinende Unfälle sollten gemeldet werden.
  • Sollten durch einen Unfall Dauerschäden verbleiben, ist der Anspruch auf Invaliditätsleistungen innerhalb von 12 Monaten (bei einigen Versicherern gelten längere Fristen) schriftlich zu erheben.
  • Sofern der Unfall durch Dritte verursacht wurde (auch Tiere oder Kfz von Dritten), sollte der
    Unfallverursacher in jedem Fall unverzüglich seine Haftpflichtversicherung informieren und Sie selbst entsprechende Haftpflichtansprüche stellen.

Erste Mahd 2026: Zwischen Qualität, Wetter und Risiko – worauf Milchviehbetriebe jetzt achten sollten

  • Christian Weidinger
  • 6 Minuten Lesezeit

Montagmorgen scheint die Sonne. Für Dienstag ist Regen angekündigt. Mittwoch wäre eigentlich der perfekte Erntetag – wenn die Wetterprognose hält. Viele Milchviehhalter kennen genau dieses Szenario. Die Entscheidung über den richtigen Schnittzeitpunkt gehört jedes Frühjahr zu den wichtigsten im gesamten Futterbau.

Denn die erste Mahd 2026 entscheidet maßgeblich darüber, welche Grundfutterqualität in den kommenden Monaten im Silo liegt. Ein paar Tage Unterschied können über mehrere Tausend Euro Mehrkosten oder Mehrerlöse entscheiden. Gleichzeitig machen Wetterextreme die Planung immer schwieriger.

In diesem Beitrag erfahren Sie, worauf es bei der ersten Mahd wirklich ankommt, welche wirtschaftlichen Folgen ein verspäteter Schnitt haben kann und wie Sie Ihren Betrieb gegen witterungsbedingte Risiken absichern.

Der richtige Schnittzeitpunkt entscheidet über die Futterqualität

Viele Landwirte orientieren sich am Kalender. Entscheidend ist jedoch nicht das Datum, sondern der Entwicklungsstand der Gräser.

Nach Empfehlungen der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) liegt der optimale Zeitpunkt für die erste Mahd rund um das Ährenschieben der ertragsbestimmenden Gräser. In dieser Phase stimmen Ertrag und Futterqualität besonders gut überein.

Wird deutlich später gemäht, steigt der Rohfasergehalt kontinuierlich an. Gleichzeitig sinken Energiegehalt und Verdaulichkeit des Grundfutters.

Die Folgen zeigen sich später im Stall:

  • geringere Futteraufnahme
  • sinkende Milchleistung
  • höherer Kraftfuttereinsatz
  • steigende Fütterungskosten

Gerade bei leistungsstarken Milchviehherden macht sich jeder Qualitätsverlust unmittelbar bemerkbar.

Frischgrasprobe statt Bauchgefühl

Der Blick über die Wiese liefert zwar einen ersten Eindruck, ersetzt jedoch keine objektive Bewertung.

Eine Frischgrasanalyse gibt Auskunft über:

  • Rohfasergehalt
  • Energiegehalt
  • Rohprotein
  • Trockenmasse

Viele Futtermittellabore und Landeskontrollverbände bieten entsprechende Schnellanalysen an. Diese liefern häufig bereits innerhalb eines Tages belastbare Ergebnisse und erleichtern die Entscheidung über den optimalen Schnittzeitpunkt erheblich.

Was eine verspätete erste Mahd tatsächlich kostet

Ein Beispiel aus der Praxis verdeutlicht die wirtschaftlichen Auswirkungen.

Ein Milchviehbetrieb bewirtschaftet:

  • 120 Milchkühe
  • 60 Hektar Grünland

Der erste Schnitt erfolgt aufgrund schlechter Witterung etwa eine Woche später als geplant.

Dadurch sinkt der Energiegehalt der Grassilage deutlich. Um die fehlende Energie auszugleichen, muss zusätzlich Kraftfutter eingesetzt werden.

Berechnung:

  • zusätzlicher Kraftfutterbedarf: 0,5 kg pro Kuh und Tag
  • Fütterungsdauer: 180 Tage
  • Kraftfutterpreis: 0,35 Euro/kg

Allein dadurch entstehen Mehrkosten von rund 3.800 Euro.

Hinzu kommt häufig eine geringere Milchleistung. Bereits 1,5 Liter weniger Milch pro Kuh und Tag können innerhalb von drei Monaten einen Mindererlös von über 6.800 Euro verursachen.

Insgesamt summieren sich die wirtschaftlichen Folgen schnell auf über 10.000 Euro – ausgelöst durch einen lediglich um wenige Tage verspäteten ersten Schnitt.

Wetterextreme erschweren die Planung

Neben dem optimalen Schnittzeitpunkt spielt heute vor allem das Wetter eine immer größere Rolle.

Spätfröste, Starkregen und längere Trockenperioden treten häufiger auf als noch vor einigen Jahren. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) weist seit Jahren darauf hin, dass sich Wetterextreme infolge des Klimawandels häufen und landwirtschaftliche Betriebe zunehmend vor neue Herausforderungen stellen.

Für Milchviehhalter bedeutet das:

  • verzögerte Vegetationsentwicklung
  • erschwerte Anwelkbedingungen
  • geringere Erträge
  • schwankende Futterqualitäten

Diese Entwicklungen lassen sich kaum beeinflussen – wohl aber in das eigene Risikomanagement einbeziehen.

Ertragsausfallversicherung als Baustein im Risikomanagement

Eine gute Betriebsführung ersetzt keine Versicherung. Umgekehrt ersetzt auch eine Versicherung kein gutes Management.

Dennoch kann eine Ertragsausfallversicherung ein sinnvoller Bestandteil des betrieblichen Risikokonzepts sein.

Je nach Tarif können unter anderem Schäden durch folgende Naturereignisse abgesichert werden:

  • Hagel
  • Starkregen
  • Sturm
  • Frost
  • Trockenheit

Weitere Informationen zu staatlichen Maßnahmen im Umgang mit Wetterrisiken stellt das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) bereit.

Wichtig zu wissen:

Eine Ertragsausfallversicherung ersetzt keine Managementfehler. Sie greift nur bei den im Vertrag vereinbarten Naturgefahren und den festgelegten Entschädigungsvoraussetzungen.

Passt eine Ertragsausfallversicherung zu Ihrem Betrieb?

Ob eine Absicherung sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Fragen, die Sie sich stellen sollten:

  • Wie hoch ist Ihr Grünlandanteil?
  • Welche Wetterrisiken bestehen in Ihrer Region?
  • Wie stark schwanken Ihre Erträge?
  • Verfügen Sie über ausreichende Futterreserven?
  • Wie hoch wäre die wirtschaftliche Belastung bei einem schlechten Erntejahr?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Jeder Betrieb besitzt eine andere Risikostruktur und benötigt deshalb eine individuelle Bewertung.

Gute Planung beginnt vor dem ersten Schnitt

Die erste Mahd entscheidet häufig über 40 bis 50 Prozent der gesamten Jahresfuttermenge. Fehler lassen sich durch spätere Schnitte nur teilweise ausgleichen.

Deshalb lohnt es sich,

  • den Pflanzenbestand regelmäßig zu kontrollieren,
  • Wetterprognosen aufmerksam zu verfolgen,
  • Frischgrasanalysen zu nutzen,
  • wirtschaftliche Auswirkungen im Blick zu behalten
  • und den eigenen Versicherungsschutz regelmäßig zu überprüfen.

Wer Qualität, Wetter und wirtschaftliche Risiken gemeinsam betrachtet, schafft die Grundlage für eine erfolgreiche Fütterung und einen stabilen Betrieb.

Fazit: Die erste Mahd 2026 entscheidet über mehr als nur den Ertrag

Die erste Mahd 2026 gehört zu den wichtigsten Terminen des landwirtschaftlichen Jahres. Der optimale Schnittzeitpunkt beeinflusst nicht nur die Futterqualität, sondern auch Milchleistung, Kraftfutterkosten und letztlich den wirtschaftlichen Erfolg Ihres Betriebs.

Gleichzeitig nehmen Wetterextreme weiter zu und erschweren die Planung. Umso wichtiger ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen und dort abzusichern, wo sie existenzbedrohend werden können.

Sie sind sich unsicher, ob Ihr Betrieb bei Ernteausfällen durch Starkregen, Hagel, Frost oder Trockenheit ausreichend abgesichert ist? Wir analysieren gemeinsam Ihre individuelle Risikosituation, prüfen Ihren bestehenden Versicherungsschutz und zeigen Ihnen, ob eine Ertragsausfallversicherung für Ihren Grünlandbetrieb sinnvoll ist. So schaffen Sie die Grundlage für mehr Planungssicherheit – unabhängig davon, wie das Wetter mitspielt.

Seit 1993 von Kunden bestbewertet! 4.8 / 5.0
★★★★★

„100% zufrieden! Ich kann nur Lobenswertes sagen. Perfekter, freundlicher Service.”