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Sie haben einen Haftpflichtschaden? 

Bitte befolgen Sie die nachstehenden Hinweise, um eine bestmögliche Schadensregulierung zu ermöglichen. Ein professionelles Handeln ist für Sie als Versicherungsnehmer besonders wichtig, da eine Nichtbeachtung zum teilweisen oder vollständigen Verlust des Versicherungsschutzes führen kann und die Schadensregulierung erschwert.

  • Bei Personenschäden informieren Sie ausnahmslos umgehend die Polizei. Wählen Sie in Notfällen oder bei Nichtvorhandensein der örtlichen Polzeirufnummer die  bundesweit geltende 110.
  • Auch wenn die Schuldfrage klar bei Ihnen liegen sollte, geben Sie niemals ein Schuldanerkenntnis ab.
  • Beauftragen Sie keinen eigenen Anwalt mit der Abwehr der Ansprüche.
  • Im Interesse des Geschädigten, sollten dieser die beschädigten Sachen fotografieren und aufbewahren bis der Versicherer den Schaden abschließend reguliert hat. Auch eine Reparaturvergabe sollte vorher unbedingt mit dem Versicherer abgestimmt werden. Dies liegt im Interesse des Geschädigten und ist nicht Ihre Pflicht.

Kam es zu einem Brand?

Bitte befolgen Sie die nachstehenden Hinweise, um eine bestmögliche Schadensregulierung zu ermöglichen. Ein professionelles Handeln ist für Sie als Versicherungsnehmer besonders wichtig, da eine Nichtbeachtung zum teilweisen oder vollständigen Verlust des Versicherungsschutzes führen kann und die Schadensregulierung erschwert.

  • Informieren Sie umgehend die Feuerwehr über die bundesweite Rufnummer 112, wenn es noch brennt beziehungsweise wenn es sich um einen größeren Brandbereich gehandelt hat.
  • Fotografieren Sie die Brandursache beziehungsweise den Brandherd, wenn dies noch möglich ist. 
  • Füllen Sie die Fragebögen des Versicherers gewissenhaft und vollständig aus. Sofern Sie Fragen nicht beantworten können, vermerken Sie dies bitte. 
  • Fotografieren Sie die beschädigten Sachen.
  • Bewahren Sie die beschädigten Sachen auf, bis der Versicherer den Schaden abschließend reguliert hat.
  • Vergeben Sie keine Reparaturaufträge oder ähnliches, ohne vorher die Freigabe durch den Versicherer erhalten zu haben. Dies gilt nicht für notwendige Maßnahmen zur Schadenminderung. 
  • Erstellen Sie ein Verzeichnis, in dem alle beschädigten oder zerstörten Sachen aufgeführt sind.
  • Legen Sie für die einzelnen Gegenstände Kopien der entsprechenden Kaufquittungen bei bzw. holen Sie Kostenvoranschläge ein oder schätzen Sie die ungefähre Schadenshöhe zunächst selbst.

Liegt ein durch Blitz und Überspannung bedingter Schaden vor?

Bitte befolgen Sie die nachstehenden Hinweise, um eine bestmögliche Schadensregulierung zu ermöglichen. Ein professionelles Handeln ist für Sie als Versicherungsnehmer besonders wichtig, da eine Nichtbeachtung zum teilweisen oder vollständigen Verlust des Versicherungsschutzes führen kann und die Schadensregulierung erschwert.

  • Untersuchen Sie sämtliche elektrische Geräte auf ihre Funktion.
  • Fotografieren Sie auch die Einschlagstelle des Blitzes, sofern erkennbar.
  • Füllen Sie die Fragebögen des Versicherers gewissenhaft und vollständig aus. Sofern Sie Fragen nicht beantworten können, vermerken Sie dies bitte.
  • Fotografieren Sie die beschädigten Sachen.
  • Bewahren Sie die beschädigten Sachen auf, bis der Versicherer den Schaden abschließend reguliert hat.
  • Vergeben Sie keine Reparaturaufträge oder ähnliches, ohne vorher die Freigabe durch den Versicherer erhalten zu haben. Dies gilt nicht für notwendige Maßnahmen zur Schadensminderung.
  • Erstellen Sie ein Verzeichnis, in dem alle beschädigten oder zerstörten Sachen aufgeführt sind.
  • Legen Sie für die einzelnen Gegenstände Kopien der entsprechenden Kaufquittungen bei, beziehungsweise holen Sie Kostenvoranschläge ein oder schätzen Sie die ungefähre Schadenshöhe zunächst selbst mithilfe von Preisvergleichen.

Liegt ein durch Sturm bedingter Schaden vor?

Bitte befolgen Sie die nachstehenden Hinweise, um eine bestmögliche Schadensregulierung zu ermöglichen. Ein professionelles Handeln ist für Sie als Versicherungsnehmer besonders wichtig, da eine Nichtbeachtung zum teilweisen oder vollständigen Verlust des Versicherungsschutzes führen kann und die Schadensregulierung erschwert.

  • Bei Gebäudeschäden: Decken Sie zerstörte Fenster zur Schadenminderung ab und entfernen Sie Inventar aus den betroffenen Räumen.
  • Bei Kfz-Schäden: Decken Sie zerstörte Fenster zur Schadenminderung ab oder bringen Sie das Kfz in eine Garage, sofern es fahrbereit ist.
  • Treffen Sie geeignete Maßnahmen, um die Schadenhöhe zu mindern und Folgeschäden auszuschließen.
  • Füllen Sie die Fragebögen des Versicherers gewissenhaft und vollständig aus. Sofern Sie Fragen nicht beantworten können, vermerken Sie dies bitte.
  • Fotografieren Sie die beschädigten Sachen.
  • Bewahren Sie die beschädigten Sachen auf, bis der Versicherer den Schaden abschließend reguliert hat.
  • Vergeben Sie keine Reparaturaufträge oder ähnliches, ohne vorher die Freigabe durch den Versicherer erhalten zu haben. Dies gilt nicht für notwendige Maßnahmen zur Schadenminderung.
  • Erstellen Sie ein Verzeichnis, in dem alle beschädigten oder zerstörten Sachen aufgeführt sind.
  • Legen Sie für die einzelnen Gegenstände Kopien der entsprechenden Kaufquittungen bei bzw. holen Sie Kostenvoranschläge ein oder schätzen Sie die ungefähre Schadenhöhe zunächst selbst.

Liegt ein durch Leitungswasser bedingter Schaden vor?

Bitte befolgen Sie die nachstehenden Hinweise, um eine bestmögliche Schadensregulierung zu ermöglichen. Ein professionelles Handeln ist für Sie als Versicherungsnehmer besonders wichtig, da eine Nichtbeachtung zum teilweisen oder vollständigen Verlust des Versicherungsschutzes führen kann und die Schadensregulierung erschwert.

  • Nehmen Sie alle elektrischen Geräte, die sich in der unmittelbaren Umgebung des Schadens befinden, vom Netz.
  • Bei Schäden an der Zuteilung: Verhindern Sie unnötigen Wasseraustritt (Hauptwasserhahn schließen).
  • Treffen Sie geeignete Maßnahmen um die Schadenhöhe zu mindern und Folgeschäden
    auszuschließen.
  • Füllen Sie die Fragebögen des Versicherers gewissenhaft und vollständig aus. Sofern Sie Fragen nicht beantworten können, vermerken Sie dies bitte.
  • Fotografieren Sie die beschädigten Sachen.
  • Bewahren Sie die beschädigten Sachen auf, bis der Versicherer den Schaden abschließend reguliert hat.
  • Vergeben Sie keine Reparaturaufträge oder ähnliches ohne vorher die Freigabe durch den
    Versicherer erhalten zu haben. Dies gilt nicht für notwendige Maßnahmen zur
    Schadenminderung.
  • Erstellen Sie ein Verzeichnis, in dem alle beschädigten oder zerstörten Sachen aufgeführt sind.
  • Legen Sie für die einzelnen Gegenstände Kopien der entsprechenden Kaufquittungen bei bzw. holen Sie Kostenvoranschläge ein oder schätzen Sie die ungefähre Schadenhöhe zunächst selbst.

Liegt ein durch Einbruch bedingter Schaden vor?

Bitte befolgen Sie die nachstehenden Hinweise, um eine bestmögliche Schadensregulierung zu ermöglichen. Ein professionelles Handeln ist für Sie als Versicherungsnehmer besonders wichtig, da eine Nichtbeachtung zum teilweisen oder vollständigen Verlust des Versicherungsschutzes führen kann und die Schadensregulierung erschwert.

  • Treffen Sie geeignete Maßnahmen, um die Höhe des Schadens zu mindern und Folgeschäden auszuschließen (Notschlösser, Ersatzverglasung, etc.). 
  • Sperren Sie alle EC- und Kreditkarten, Konten, Handykarten, usw., sofern diese oder die entsprechenden Zugangsdaten gestohlen wurden.
  • Erstatten Sie unverzüglich Anzeige bei der Polizei. Erfragen Sie bitte das Aktenzeichen unter dem der Vorgang bearbeitet wird. 
  • Fotografieren Sie auch Beschädigungen an Türen, Schlössern oder Fenstern.
  • Übersenden Sie sowohl der Polizei als auch uns bzw. dem Versicherer ein gleichlautendes Verzeichnis (Stehlgutliste), in dem alle beschädigten oder zerstörten Sachen aufgeführt sind.
  • Legen Sie für die einzelnen Gegenstände Kopien der entsprechenden Kaufquittungen bei bzw. holen Sie Kostenvoranschläge ein oder schätzen Sie die ungefähre Schadenhöhe zunächst selbst. 
  • Füllen Sie die Fragebögen des Versicherers gewissenhaft und vollständig aus. Sofern Sie Fragen nicht beantworten können, vermerken Sie dies bitte.

Liegt ein durch das KFZ bedingter Schaden vor?

Bitte befolgen Sie die nachstehenden Hinweise, um eine bestmögliche Schadensregulierung zu ermöglichen. Ein professionelles Handeln ist für Sie als Versicherungsnehmer besonders wichtig, da eine Nichtbeachtung zum teilweisen oder vollständigen Verlust des Versicherungsschutzes führen kann und die Schadensregulierung erschwert.

  • Bei Personenschäden, Fahrerflucht, Verdacht auf Alkoholkonsum oder unklarer Schuldfrage, informieren Sie als Geschädigter bitte immer die Polizei.
  • Fertigen Sie eine Skizze von der Unfallstelle und einen kurzen Bericht des Unfallhergangs an.
  • Lassen Sie sich vom Unfallverursacher folgende Daten nennen: Kennzeichen, Fahrzeugtyp, Name des Fahrers (Identifikation über Führerschein oder Personalausweis), Name des Halters, Anschrift und Telefonnummern von Fahrer und Halter, Kfz-Versicherer mit Versicherungsscheinnummer.
  • Lassen Sie zunächst einen Kostenvoranschlag fertigen und reichen Sie diesen beim Versicherer ein.
  • Gutachter bitte immer in Abstimmung mit dem Versicherer oder uns beauftragen.
  • Treffen Sie geeignete Maßnahmen, um die Schadenhöhe zu mindern und Folgeschäden
    auszuschließen.
  • Füllen Sie die Fragebögen des Versicherers gewissenhaft und vollständig aus. Sofern Sie
    Fragen nicht beantworten können, vermerken Sie dies bitte.
  • Fotografieren Sie die beschädigten Sachen.
  • Bewahren Sie die beschädigten Sachen auf, bis der Versicherer den Schaden abschließend reguliert hat.

Liegt ein durch das KFZ bedingter Schaden vor?

Bitte befolgen Sie die nachstehenden Hinweise, um eine bestmögliche Schadensregulierung zu ermöglichen. Ein professionelles Handeln ist für Sie als Versicherungsnehmer besonders wichtig, da eine Nichtbeachtung zum teilweisen oder vollständigen Verlust des Versicherungsschutzes führen kann und die Schadensregulierung erschwert.

  • Fertigen Sie eine Skizze von der Unfallstelle und einen kurzen Bericht des Unfallhergangs an.
  • Melden Sie Schäden durch Vandalismus oder Diebstahl unverzüglich der Polizei.
  • Bei Wildunfällen holen Sie bitte eine „Wildbescheinigung“ vom zuständigen Forstamt oder der zuständigen Polizeiinspektion ein.
  • Treffen Sie geeignete Maßnahmen um die Schadenhöhe zu mindern und Folgeschäden
    auszuschließen.
  • Füllen Sie die Fragebögen des Versicherers gewissenhaft und vollständig aus. Sofern Sie
    Fragen nicht beantworten können, vermerken Sie dies bitte.
  • Fotografieren Sie die beschädigten Sachen.
  • Bewahren Sie die beschädigten Sachen auf, bis der Versicherer den Schaden abschließend reguliert hat.
  • Vergeben Sie keine Reparaturaufträge oder ähnliches ohne vorher die Freigabe durch den
    Versicherer erhalten zu haben. Dies gilt nicht für notwendige Maßnahmen zur Schadenminderung. Dies ist insbesondere wichtig, wenn Sie einen Tarif mit Werkstattbindung haben!
  • Bei geleasten Kfz, oder wenn ein Sicherungsschein besteht, informieren Sie bitte auch den Leasing- oder Kreditgeber, sofern die Zahlung direkt an die Reparaturwerkstatt gehen soll.
  • Sofern das Fahrzeug bzw. der Restwert veräußert werden soll, ist dies vorher mit dem
    Versicherer abzustimmen!

Liegt ein durch Unfall bedingter Schaden vor?

Bitte befolgen Sie die nachstehenden Hinweise, um eine bestmögliche Schadensregulierung zu ermöglichen. Ein professionelles Handeln ist für Sie als Versicherungsnehmer besonders wichtig, da eine Nichtbeachtung zum teilweisen oder vollständigen Verlust des Versicherungsschutzes führen kann und die Schadensregulierung erschwert.

  • Melden Sie einen eingetretenen Unfall unverzüglich und lassen Sie sich ärztlich behandeln.
  • Auch zunächst geringfügig erscheinende Unfälle sollten gemeldet werden.
  • Sollten durch einen Unfall Dauerschäden verbleiben, ist der Anspruch auf Invaliditätsleistungen innerhalb von 12 Monaten (bei einigen Versicherern gelten längere Fristen) schriftlich zu erheben.
  • Sofern der Unfall durch Dritte verursacht wurde (auch Tiere oder Kfz von Dritten), sollte der
    Unfallverursacher in jedem Fall unverzüglich seine Haftpflichtversicherung informieren und Sie selbst entsprechende Haftpflichtansprüche stellen.

Pflegerente: Sichere Absicherung ohne Risiko – 5 Fakten, die Sie kennen sollten

  • Christian Weidinger
  • 7 Minuten Lesezeit

Pflegebedürftigkeit trifft selten mit Vorankündigung ein. Ein Schlaganfall, eine Krebserkrankung oder ein schwerer Unfall können das Leben von heute auf morgen verändern. Neben der emotionalen Belastung entstehen häufig erhebliche finanzielle Kosten. Genau deshalb gewinnt die Pflegerente als Form der privaten Pflegevorsorge immer mehr an Bedeutung.

Anders als viele klassische Pflegezusatzversicherungen verbindet sie eine lebenslange Rentenzahlung im Pflegefall mit einer Besonderheit: Wird die versicherte Person nie pflegebedürftig, fließt ein großer Teil der eingezahlten Beiträge – je nach Tarif sogar mehr als die Einzahlungen – an die Erben zurück.

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie eine Pflegerente funktioniert, welche Vorteile sie bietet und für wen sich diese Form der Absicherung besonders eignet.

Warum die gesetzliche Pflegeversicherung nicht ausreicht

Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt lediglich einen Teil der tatsächlichen Pflegekosten. Den verbleibenden Eigenanteil müssen Pflegebedürftige aus eigenem Vermögen finanzieren. Reicht dieses nicht aus, können – unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen – auch Angehörige betroffen sein.

Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums zur Pflege steigen sowohl die Zahl der Pflegebedürftigen als auch die Kosten seit Jahren kontinuierlich.

Ein Beispiel aus der stationären Pflege:

  • Pflegeheimkosten: rund 4.500 bis über 5.000 Euro monatlich
  • Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung: je nach Pflegegrad deutlich geringer
  • Eigenanteil: häufig mehrere tausend Euro pro Monat

Auch bei einer Versorgung zu Hause entstehen erhebliche Kosten. Informationen zu den aktuellen Leistungsbeträgen der Pflegeversicherung stellt ebenfalls das Bundesgesundheitsministerium zur häuslichen Pflege bereit.

Für viele Familien entsteht dadurch eine Versorgungslücke, die ohne private Vorsorge aus eigenen Rücklagen geschlossen werden muss.

Was ist eine Pflegerente?

Die Pflegerente ist eine besondere Form der privaten Pflegezusatzversicherung. Sie kombiniert den Versicherungsschutz für den Pflegefall mit einem Kapitalaufbau.

Der Unterschied zu vielen klassischen Pflegezusatzversicherungen:

  • lebenslange monatliche Rentenzahlung im Pflegefall
  • feste Beiträge ohne spätere Beitragserhöhungen (je nach Tarif)
  • garantierte Beitragsrückerstattung im Nicht-Leistungsfall
  • vereinfachte Gesundheitsprüfung bei vielen Tarifen

Dadurch verbindet die Pflegerente Planungssicherheit mit einer hohen Flexibilität.

Praxisbeispiel: So funktioniert eine Pflegerente

Eine 47-jährige Person entscheidet sich für eine monatliche Pflegerente von 2.000 Euro ab Pflegegrad 3.

Die Eckdaten:

  • Eintrittsalter: 47 Jahre
  • Monatsbeitrag: 182 Euro
  • Aufbauphase: 8 Jahre
  • Leistung: 2.000 Euro monatlich lebenslang

Szenario 1: Pflegefall

Mit 60 Jahren tritt nach einem Schlaganfall Pflegegrad 3 ein.

Bis dahin wurden rund 17.500 Euro Beiträge gezahlt.

Ab Eintritt der Pflegebedürftigkeit erhält die versicherte Person:

  • 2.000 Euro monatliche Pflegerente
  • lebenslange Auszahlung
  • freie Verwendung der Leistung

Die Versorgungslücke zur gesetzlichen Pflegeversicherung wird dadurch deutlich reduziert.

Szenario 2: Kein Pflegefall

Die versicherte Person verstirbt mit 80 Jahren, ohne jemals pflegebedürftig geworden zu sein.

Die eingezahlten Beiträge werden – abhängig vom Tarif und der Überschussbeteiligung – weitgehend oder sogar vollständig an die Erben ausgezahlt.

Damit unterscheidet sich die Pflegerente deutlich von klassischen Pflegetagegeldversicherungen.

Die 5 wichtigsten Vorteile einer Pflegerente

1. Planungssicherheit durch feste Beiträge

Viele Pflegezusatzversicherungen können ihre Beiträge im Laufe der Jahre anpassen.

Bei einer Pflegerente bleiben Beiträge und Leistungen häufig dauerhaft fest vereinbart.

Dadurch lässt sich die Vorsorge langfristig zuverlässig kalkulieren.

2. Keine verlorenen Beiträge

Ein häufiger Einwand lautet:

„Was passiert, wenn ich nie pflegebedürftig werde?“

Genau hier liegt einer der größten Vorteile der Pflegerente.

Je nach Tarif erhalten Sie mindestens einen Großteil Ihrer Beiträge zurück. Häufig profitieren zusätzlich Ihre Erben von Überschussbeteiligungen.

3. Flexible Gestaltung

Sie entscheiden selbst,

  • ab welchem Pflegegrad Leistungen gezahlt werden,
  • wie hoch die monatliche Pflegerente sein soll,
  • welche Beitragshöhe zu Ihrem Budget passt.

Dadurch lässt sich die Absicherung individuell anpassen.

4. Vereinfachte Gesundheitsprüfung

Viele Tarife stellen deutlich weniger Gesundheitsfragen als klassische Pflegezusatzversicherungen.

Dadurch können auch Personen mit kleineren Vorerkrankungen häufig noch Versicherungsschutz erhalten.

5. Zusätzliche Assistance-Leistungen

Einige Anbieter arbeiten mit sozialen Organisationen zusammen und bieten bereits vor Eintritt eines Pflegegrades Unterstützung an.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Pflegeberatung
  • Organisation von Hilfsdiensten
  • Unterstützung für Angehörige

Pflegerente oder Pflegetagegeld?

Beide Varianten sichern das finanzielle Risiko einer Pflegebedürftigkeit ab.

Die Unterschiede:

Pflegetagegeld

  • täglicher Geldbetrag
  • Beiträge können steigen
  • keine Beitragsrückerstattung
  • Krankenversicherer

Pflegerente

  • monatliche Rentenzahlung
  • Beiträge häufig dauerhaft fest
  • Beitragsrückerstattung möglich
  • Lebensversicherer

Welche Lösung besser geeignet ist, hängt von Ihrer persönlichen Situation und Ihren Zielen ab.

Für wen eignet sich eine Pflegerente?

Besonders interessant ist sie für:

  • Unternehmer und Selbstständige
  • Familien mit Kindern
  • Menschen ab etwa 40 Jahren
  • Personen, die ihre Angehörigen finanziell entlasten möchten
  • alle, die Wert auf feste Beiträge und Planungssicherheit legen

Je früher der Abschluss erfolgt, desto günstiger fallen die Beiträge in der Regel aus.

Warum frühes Handeln sinnvoll ist

Mit zunehmendem Alter steigen nicht nur die Beiträge.

Auch gesundheitliche Einschränkungen können dazu führen, dass bestimmte Tarife nicht mehr abgeschlossen werden können.

Die Verbraucherzentrale informiert ebenfalls über private Pflegezusatzversicherungen und deren Unterschiede.

Wer früh vorsorgt, profitiert meist von besseren Annahmebedingungen und langfristig niedrigeren Kosten.

Fazit: Eine Pflegerente verbindet Sicherheit mit Flexibilität

Die gesetzliche Pflegeversicherung bildet lediglich die Grundversorgung ab. Die tatsächlichen Pflegekosten liegen häufig deutlich höher.

Eine Pflegerente kann diese Versorgungslücke schließen und bietet gleichzeitig einen Vorteil, den viele andere Lösungen nicht bieten: Ihre Beiträge sind nicht automatisch verloren, wenn Sie nie pflegebedürftig werden.

Gerade für Unternehmer, Familien und Menschen mit langfristiger Finanzplanung kann diese Form der Pflegevorsorge deshalb eine interessante Lösung sein.

Wenn Sie wissen möchten, welche Form der Pflegeabsicherung zu Ihrer persönlichen Situation passt, beraten wir Sie gerne individuell. Gemeinsam prüfen wir Ihren Bedarf, vergleichen passende Tarife und entwickeln eine Lösung, die zu Ihren finanziellen Zielen passt.

Seit 1993 von Kunden bestbewertet! 4.8 / 5.0
★★★★★

„100% zufrieden! Ich kann nur Lobenswertes sagen. Perfekter, freundlicher Service.”